Vita

 

 Bild: Sebastian, 6 Jahre

 

Geboren im selben Jahr wie "Norwegian wood". 

 

Zum Schrecken seiner Lehrer zeigen sich schon frühzeitig Begabungen in den Bereichen Musik, Bildender Kunst und Literatur. Diese künstlerischen Bestrebungen weichen z.T. erheblich vom offiziellen Lehrplan ab. Auf zerknülltem Butterbrotpapier und gebrauchten Briefumschlägen entstehen während der Grundschulzeit erste kolorierte Zeichnungen, die eine geradezu bestürzende künstlerische Reife an den Tag legen. Der Fettfleck wird zum integralen Bestandteil seiner Kunst.

 

 

 

In den späten Siebzigern veröffentlicht der Künstler einen ersten Comic-Band mit dem Titel: "Die Superpauker". Dies verschafft ihm die Anerkennung seiner Mitschüler. Weniger jedoch die seiner Lehrer. Auf diese Weise gelangt Andreas Schmittberger bereits früh zur bitteren Erkenntnis, dass es unmöglich ist, allen zu gefallen. Diese Erkenntnis wird zur Grundlage seines Kunstverständnisses. Über ein Vierteljahrundert später greift Schmittberger diese Erfahrung in der "chinesischen Nachtigall" und anderen musikdramatischen Bühnenwerken auf. 

 

 

Gymnasium: Unter der Schulbank entstehen weitere Werke, vornehmlich während der Lateinstunden. Das Schaffen konzentriert sich jetzt auf die Kammermusik. Es entstehen Werke wie die "Sonatine" für Klavier (1981), noch ganz im Stil Maurice Ravels.

 

Eine musikalische Rezension des Lateinlehrers ist nicht überliefert. Wohl aber die Rezensionen einer Lateinarbeit. Im gleichen Maße, wie sich die kompositorischen Fähigkeiten Schmittbergers vervollkommnen, verschlechtern sich die Leistungen im Fach Latein. Dem jungen Komponisten wird klar: Man kann nicht zwei Herren gleichzeitig dienen. Er entscheidet sich für lebendige Musik, da er in einer toten Sprache kein adäquates Ausdrucksmittel sieht. Aufgrund mehrerer "ungenügender" Leistungen wird das kleine Latinum zwar knapp aber eindeutig verfehlt. 


 

 

Sonatine für Klavier (1981)

 

 

 

                                    Lateinarbeit (1982) 

 

      

Trotzdem Abitur.

Danach Studium des Lehramtes (Musik und Deutsch). Aufenthalte in Frankreich (Paris) und USA (Chicago). Intensive Beschäftigung mit amerikanischem Jazz und französischem Chanson. 

Kammermusikalische Studien: Der intensiven Beschäftigung mit dem vierhändigen Klavierwerk Mozarts, Schuberts und Brahms' folgt die intensive Beschäftigung mit der Klavierduo-Partnerin. 

 Heirat.

2 Kinder.

Nach dem Referendariat seit 1993 im Schuldienst. Dort ständige Arbeit im AG-Bereich: Big-Band, Musical, Chor, Kammermusik, Chanson.

Im Jahre 2007 erscheint im FIDULA-Verlag das Kinder-Musical "Die chinesische Nachtigall". Weitere Werke folgen.

Arrangements und reichhaltiges kompositorisches Schaffen in vielen Musikbereichen. Workshops im In- und Ausland (Sommerakademie/Beratungsstelle Hochbegabung Saarland , Fidula Tagung/Matrei bei Innsbruck, BAGME-Bundesarbeitsgemeinschaft Musikerziehung Österreich). Mitglied und Mitbegründer mehrerer Formationen, u.a. "Saytenväg" (Mittelalter & Folk), "ParthenonSaxophonQuartett" (Jazz) und Sinfonie-Orchester Saarlouis, Homburger Sinfonie-Orchester 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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